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Geschichte des Oberlausitzer Adels, Teil 3 - Moderne

Die historische Oberlausitz gilt als Sonderfall der Staatengeschichte Deutschlands. Während in anderen vormodernen Territorien ein Graf, Fürst, Herzog oder König residierte und herrschte, ließen sich die Landesherren der Oberlausitz "Weiterlesen..." nur selten in ihrem Markgraftum blicken. Das Gebiet war staatspolitisch zwar nahezu eigenständig, aber immer ein Anhängsel
benachbarter Länder geblieben. In ihr organisierten sich die Eliten mit landesherrlichem Einverständnis selbst. Der Adel, der Klerus und die führenden Städte bildeten zusammen die Landstände, die sich in regelmäßigen Abständen zum Landtag zusammenfanden. Mithin kam dem Adel der Oberlausitz gesellschaftlich wie politisch eine vergleichsweise bedeutende Rolle zu.
Mit dem Schritt in die Moderne erfuhr aber auch die Oberlausitzer Adelswelt tiefgreifende Umbrüche. Jahrhundertealte Strukturen wurden aufgebrochen, während wieder andere lebenswertliche Aspekte eine erstaunliche Langlebigkeit bewiesen. Vielfältig sind die Spuren, die der Adel in der Region hinterlassen hat. Am vorläufigen Ende dieser Epoche standen der zweite Weltkrieg und seine Folgen.

Jeder Heimwerker kennt die Frage: Wie konserviere ich am besten meine Holzoberflächen? Eventuell hat man auch schon einmal die ärgerliche Erfahrung gemacht, wie der preiswerte Buntlack aus dem Baumarkt schon nach kurzer Zeit auf Oberflächen abblättert oder verklebt. Spätestens aber, wenn man ein ganzes Holzhaus besitzt oder beruflich mit Holzoberflächen zu tun hat, wird es so richtig ernst. Großflächige Anstriche sind mitunter kostspielig und es gilt, die gebauten Werte zu erhalten bzw. nachhaltig zu schützen. Der Vortrag gibt einen sehr guten Einblick in die Praxis im sinnvollen Umgang mit Farben und Materialien. Die Referentin Anka Böthig bringt nicht nur als Architektin das nötige know how mit. Auch und vor allem als Inhaberin der Naturfarbenwerkstatt in Dresden greift sie auf langjähriges Erfahrungswissen und aktuellste Kenntnisse zum Stand der Entwicklungen in der Farbproduktion, in der Neubauanwendung und in der Denkmalpflege zurück. Sie gibt ihr Wissen gern in Vorträgen, Seminaren und idividuellen Beratungen weiter. Denn Holzoberflächen sollen nicht nur gut geschützt, sondern dürfen auch gestalterisch schön sein. Der Vortrag findet im Rahmen einer Veranstaltungsreihe des Projektes Baum2Bau der Stadt Niesky am 27. Februar 2024, ab 18 Uhr im Konrad-Wachsmann-Haus Niesky statt und wird vom Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz sowie von der HolzKompetenz Sachsen GmbH gefördert.

Holzbau Heute - Der ein Wandel in der Welt des Bauens?

Was ist und was kann moderner Holzbau? Sind Holzbauten tatsächlich teurer als konventionell errichtete Gebäude? Brennen Holzhäuser schneller als Häuser aus Stein? Kann man auch Schwimmhallen aus Holz bauen? Wer könnte mir ein Holzhaus bauen? Welche Schlussfolgerungen können Industrie und Handwerk aus dem aktuellen Holzbautrend ziehen und wie kann man Holzbauten kostengünstig erstellen?

Herr Norman Weitz erläutert in seinem Vortrag u.a. auch die Fertigungsmethoden im modernen Holzbau und erklärt, warum der Holzbau so aktuell ist und welche Entwicklungstendenzen sich abzeichnen.

Die Erweiterung Nieskys in Richtung Westen

Der Westteil von Niesky war lange Zeit dünn besiedelt. Erst im ausgehenden 19. Jahrhundert ließen sich vornehmlich sozial besser gestellte Bürger entlang der Bautzener Straße nieder, die bis 1892 noch Seer Gasse hieß. Mit dem Bau der beiden Postbeamten-Wohnhäuser (vor der Parkplatzeinfahrt zur Gutenbergschule) war 1909 die Ortsgrenze zu See erreicht und der Bauboom brach wieder ab. Das gesamte Land südwestlich der Bautzener Straße gehörte dem Gutsherrn von See. Dieser war seinerzeit nicht geneigt, Kleinparzellen zu verkaufen. Das erklärt auch, warum sich an der westlichen Ortsgrenze der Brüdergemeinesiedlung kein Arbeitervorort Neu-See (wie die Vororte Neuhof, Neu-Särichen, Neu-Ödernitz) gegründet hatte. Erst 1923 gelang es der Gemeindeverwaltung, große Gebietsteile dem Seer Gutsherrn abzukaufen und nach Niesky einzugemeinden. Nun entstanden in der südwestlichen Ecke von Niesky auf freiem Feld Wohnsiedlungen als neue Straßenzüge. Dieser Zuzug wurde auch durch den Bau des neuen Krankenhauses begünstigt. Einen Teil ihres Grundstückserwerbs trat die Gemeinde an die Firma Christoph & Unmack ab, die an der Goethestraße eine Werkssiedlung mit Holzbauten plante. Im November 1926 taufte die Gemeindeverwaltung die Goethe- und die Schillerstraße. Die Lessingstraße hieß damals noch Quitzdorfer Weg und erhielt erst 1939 ihren Namen.

Mit freundlicher Unterstützung von der Firma SACHSENHITS VRmedia wurde der folgende virtuelle Rundgang durch das Konrad-Wachsmann-Haus erstellt. In kürze folgt eine digitale interaktive Dokumentation des Projektes "Kleiner Christoph".

Das einzigartige Holzfestival

 

Im historischen Ambiente der Holzhäuser der Moderne feiert die einst weltbekannte Holzbaustadt Niesky das Material Holz und alles was man daraus machen kann. Aber nicht nur das. Das Straßenfest bietet den Rahmen für ein buntes Programm: Musik, Spiel, gutes Essen, sportlicher Spaß für Klein und Groß, Unternehmenspräsentationen der Holzbaubranche, ein „Hölzerner Markt“, ein Flohmarkt, Hausbesichtigungen, Handwerksvorführungen, Ausstellungen und vieles mehr erwartet Euch ab sofort immer im Sommer in Niesky. 

Firmentafel Schneefernerhaus

Ein ehemaliger Nieskyer entdeckte 2013 eher zufällig auf einem Flohmarkt ...

3-D-Puzzle auf dem Experimentiertisch

Als besonderes Objekt in der Dauerausstellung sowie als 3-D-Puzzle ...

Neue Eigenheime in Standart-Bauweise

Seit 1912 erschienen regelmäßig aktualisierte Musterhauskataloge ...

Errichtung der touristischen Unterrichtungstafel

Am Montag, dem 17.8.2020, wurde die touristische Unterrichtungstafel “Niesky-Holzbauten der Moderne” ...

Das Konrad-Wachsmann-Haus, ein Lieblingsplatz für alle!