Aktuelles

Ausstellungen und Veranstaltungen

Die Naturfotografen Gerhard und Renate Henkel beschreiben mit fantastischen Bildern in ihrer Fotoshow „Bärenland Alaska“ den zweiten Teil ihrer großen Alaskareise. Nach einer Umrundung der Kenai Halbinsel mit ihren malerischen Küsten und Stränden geht es durchs bezaubernde Matanuskatal nach Valdez am Prince William Sound. Ein Flug über die einsamen Wrangell St. Elias Mountains und eine Bootsfahrt zum Columbia Gletscher gehören ins Programm. Über die Insel Kodiak geht es zu den Grizzlys im Katmai Nationalpark. Die Fotografen sitzen am und im Fluss nur wenige Meter von den gewaltigen Bären entfernt, um sie auf Augenhöhe ablichten zu können. Auch Wölfe finden Gefallen an den Lachsen. Prächtige Herbstfärbung im Denali Nationalpark und der Blick auf den König der Berge bilden den krönenden Abschluss

Was bleibt nach der Schließung des Waggonbaus Niesky in der Stadt? – Neben vielen wertvollen Lebenserfahrungen der ehemaligen Waggonbauer sind dies eine Anzahl historischer Gegenstände, die für die regionale Erinnerungskultur und die Identität Nieskys als traditionsreicher Waggonbaustadt eine entscheidende Rolle spielen. In den Bestand des hiesigen Museums und damit in den Besitz der Stadt gingen Teile des historischen Betriebsarchivs sowie einige Objekte über, mit denen sehr viel Unternehmensgeschichte verbunden ist. Allein schon aufgrund seiner großen Abmessungen sticht aber eines besonders heraus: ein originaler Güterwaggon von den Anfängen der Waggonproduktion in Niesky. Gerade in Anbetracht der Werksschließung im letzten Jahr und des damit drohenden Identitätsverlusts für die Stadt sind solche eindrucksvollen Monumente der Industrie- und Stadtgeschichte in besonderem Maße wichtig für die Nieskyer.

Der 1919 von der Firma Christoph & Unmack AG in Niesky hergestellte „Gedeckte zweiachsige Güterwagen GDS Qc 124“ wurde im Jahr 2010 von der damaligen DB Waggonbau Niesky GmbH erworben und aus Dänemark, wo er jahrzehntelang im Einsatz war, an seinen Herstellungsort zurückgeholt. Liebevoll von den Waggonbauern restauriert, stand er seitdem nahe der Werkspforte auf dem Betriebsgelände und empfing täglich die Belegschaft vor deren Schichtbeginn. Für die Nieskyer Öffentlichkeit aber war er so nur schwer zu Gesicht zu bekommen.

Vor Kurzem konnte die Stadt Niesky den Waggon nun übernehmen und verhinderte so, dass er aus dem Stadtbild verschwindet. Um ihn weiter in das Blickfeld der Bevölkerung zu rücken und um mit ihm an die traditionsreiche Geschichte des Waggonbaustandorts Niesky zu erinnern, wurde der historische Güterwagen am Freitag, den 26. April 2024, durch Spezialfirmen mit schwerer Technik angehoben und einige hundert Meter weiter an seinen neuen Standort an der Muskauer Straße versetzt. Die besondere Herausforderung dabei: das ebenfalls historisch wertvolle, originale Bahngleis der Firma Krupp aus dem Jahr 1894, auf dem der Waggon schon bisher gestanden hat, sollte ebenfalls mitwandern. Nach circa vier Stunden der Baumaßnahmen konnte die gesamte Aktion unter den Blicken einiger ehemaliger Waggonbauer erfolgreich abgeschlossen werden.

Einer der Zuschauer der Umsetzung des Waggons war auch der ehemalige Waggonbau-Personalleiter Peter Schulze. Er bekannte: „Mit unserem Traditionswagen verbindet die Belegschaft auch sehr schöne Momente in der jüngeren Vergangenheit, wie etwa unser 100-jähriges Firmenjubiläum, das wir 2017 feierlich begehen konnten. Es berührt mich sehr, dass er in Niesky bleiben kann.“

Das Museum Niesky als neuer Verwalter des Waggons dankt für ihren Einsatz ganz herzlich den Firmen Dussa GmbH aus Holtendorf und Gleisbau Bautzen GmbH aus Bautzen, sowie dem Bauhof Niesky und den beteiligten Kolleginnen und Kollegen der Stadtverwaltung!

Am Sonntag, den 16. Juni 2024, feiert Niesky das dritte Holzhausfest – dieses Mal in der Holzhaussiedlung am Steinplatz. Die Siedlung wurde für Stammarbeiter von Christoph & Unmack ab 1936 errichtet. Das Holzhausfest ist zugleich ein Stadteilfest und ein einzigartiges Holzbaufestival. Niesky präsentiert sich als Holzbaustadt mit langer Tradition und Ambitionen für die Zukunft. Alt und Neu verbinden sich. Wieder erwarten Sie tolle Angebote: Bühnenprogramm, Holzhauslauf, Unternehmenspräsentationen, Handwerksvorführungen, „Hölzerner Markt“, Trödelmarkt, Stadtrundfahrten, Ausstellungen, gute Verpflegung u.v.a.m. Das Festgelände erstreckt sich von der Jahnsportstätte Niesky über die Fichtestraße, Uthmannstraße bis zum Steinplatz und zur Schenkendorfstraße.

Der Holzhauslauf hat sich als festes Event in Niesky etabliert. Seit dem 2. Lauf gibt es das begehrte Shirt – bei Anmeldung bis 24. Mai 2024 gratis zur Teilnehmerkarte. Verschiedene Touren führen durch die Nieskyer Holzhaussiedlungen entlang der Sehenswürdigkeiten, wie dem Wartturm, der Holzkirche St. Joseph, dem Johann-Raschke-Haus, dem Konrad-Wachsmann-Haus oder Sie fahren per Rat zur Schrotholzhaussiedlung Erlichthof in Rietschen. Lassen Sie sich das Fest und den Lauf nicht entgehen. Merken Sie sich den 16. Juni vor!

Sie wollen mit Ihrem Unternehmen oder Ihren Produkten aus Holz u.a.m. beim Holzhausfest mit dabei sein? Dann melden Sie sich unter Tel.: 03588 2239793 oder wachsmannhaus@niesky.de.

Holzhauslauf Anmeldung

Teilnahmebedingungen

Drei Länder x drei Häuser - das sind neun verschiedene Hausgeschichten: Der in Zittau lebende

Fotograf Rafael Sampedro hat Menschen porträtiert, die in Umgebindehäusern wohnen oder darin arbeiten, die Gäste beherbergen oder dabei sind, ein Haus zu retten. Er bringt die Vielfalt der Nutzungen und die Besonderheiten der Bauweise zum Ausdruck. Zuvorderst aber wird die Beziehung der Menschen zu ihren Häusern spürbar. Wir bekommen einen Eindruck von der Kraft dieser Volksarchitektur: In der warmen Blockstube schlägt das Herz des Hauses - im Umgebindehaus bekommt die Seele des Dreiländerecks Raum.

 

Die Ausstellung entstand im Rahmen des europäischen Projekts TExTOUR, das sich der Entwicklung und Erprobung kulturtouristischer Angebote in acht Modellregionen widmet. Ein Vortrag mit Wieland Menzel von TExTOUR findet im Rahmen einer Auftaktveranstaltung am 12. März 2024, 18 Uhr, im Konrad-Wachsmann-Haus statt.

Mit freundlicher Unterstützung von der Firma SACHSENHITS VRmedia wurde der folgende virtuelle Rundgang durch das Konrad-Wachsmann-Haus erstellt. In kürze folgt eine digitale interaktive Dokumentation des Projektes "Kleiner Christoph".

Firmentafel Schneefernerhaus

Ein ehemaliger Nieskyer entdeckte 2013 eher zufällig auf einem Flohmarkt ...

3-D-Puzzle auf dem Experimentiertisch

Als besonderes Objekt in der Dauerausstellung sowie als 3-D-Puzzle ...

Neue Eigenheime in Standart-Bauweise

Seit 1912 erschienen regelmäßig aktualisierte Musterhauskataloge ...

Errichtung der touristischen Unterrichtungstafel

Am Montag, dem 17.8.2020, wurde die touristische Unterrichtungstafel “Niesky-Holzbauten der Moderne” ...

Das Konrad-Wachsmann-Haus, ein Lieblingsplatz für alle!