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Ausstellungen und Veranstaltungen

Endlich ist es wieder soweit. Der Termin für den Holzhauslauf steht fest. Dieses Jahr findet er zum Holzhausfest der Siedlung „Neu-Ödernitz“ am 25. September 2022 statt. Die Siedlung feiert ihr 100-jähriges Bestehen. Auf den verschiedenen Touren durch die Holzhaussiedlungen können die zahlreichen Sehenswürdigkeiten, wie der Wartturm, die Holzkirche St. Joseph, das Johann-Raschke-Haus oder das Konrad-Wachsmann-Haus erkundet werden. Ob nun die Strecken gelaufen, gewalkt oder gewandert werden, ist jedem selbst überlassen. Für Radler gibt es zudem eine 28 km lange Strecke durch die Heide- und Teichlandschaft zur Schrotholzhaussiedlung Erlichthof in Rietschen. Auch in diesem Jahr befinden sich auf den unterschiedlichen Strecke Stempelstellen, an denen wieder Punkte für die Stempelkarten gesammelt werden können. Drei Stempel berechtigen zur Teilnahme an der anschließenden Tombola. Außerdem belohnen die Krankenkassen die Teilnahme mit wichtigen Bonuspunkten. Also haltet euch den Termin frei und meldet euch bis 28.08.2022 an den bekannten Vorverkaufsstellen an und sichert euch das gratis Teilnehmershirt!

 

 

Anlässlich seines 250. Todestages erinnert das Museum Niesky in einem Abendvortrag an einen, der von Anfang an dabei war – bei der Gründung Nieskys durch die Herrnhuter Brüdergemeine. Friedrich von Wiedebach war Gutsherr von Rietschen und damit Nachbar Sigmund August von Gersdorffs auf Trebus, der sein Land zu Gründung von Niesky hergab und maßgeblich planerisch verantwortlich für die Anlage der Siedlung war. Wiedebach und Gersdorff waren nicht nur gute Nachbarn und Freunde. Wiedebach, selbst glühendes Mitglied der Brüdergemeine, war es auch, der Gersdorff überhaupt erst mit den Herrnhutern bekannt machte. Die Legende erzählt jedoch, dass Wiedebach und Gersdorff um die Gründung Nieskys konkurrierten. Das Los soll letztlich entschieden haben, dass Niesky nicht in der Schöpsaue bei Rietschen gegründet wurde. Friedrich von Wiedebach hielt sein ganzes Leben in einem umfangreichen Tagebuch fest, das erhalten geblieben ist, uns aus seinem bewegten Leben erzählt und uns eintauchen lässt in die adlige Oberlausitzer Gesellschaft des 18. Jahrhunderts.

 

Um den Einwohnern deutscher Städte ein Obdach zu geben, die ihre Wohnungen während des Zweiten Weltkriegs durch Luftangriffe der Alliierten verloren hatten, entstand 1943 das „Deutsche Wohnungshilfswerk“. Gemeinsam mit der „Deutschen Akademie für Wohnungswesen e. V.“  in Berlin sowie dem Entwurfsbüro „Fokorad“ in Niesky entwickelte es sogenannte Behelfsheime. Bei ihnen handelte es sich um kleine Wohnlauben mit einer Grundfläche von rund 20 Quadratmetern. Entsprechend der Vorstellungen der nationalsozialistischen Machthaber sollten sie von Zwangsarbeitern und KZ-Häftlingen millionenfach in Serie produziert werden. Auch in Niesky entstand eine kleine Siedlung mit Behelfsheimen, die von der Christoph & Unmack AG hergestellt wurden. Bekannt unter dem Namen „Starkästen“, waren einige der Nieskyer Behelfsheime noch bis zu Beginn der 1990er Jahre bewohnt und wurden erst 2008 abgerissen.

Die Sonderausstellung „Töchter und Söhne von Niesky – Lebenswege vom 20. Jahrhundert bis zur Gegenwart“ war im letzten Jahr ein Besuchermagnet im Johann-Raschke-Haus. Nun gibt es die Ausstellung auch als Buch. Darin werden Menschen des 20. Jahrhunderts vorgestellt, die vielen Nieskyern noch persönlich bekannt und in Erinnerung sind. Ob Historiker, Pfarrer, Fleischer, Lehrer, Betriebsdirektor, Diakonisse, Campingplatzleiter, Schlosser oder Arzt - anhand von 39 individuellen Lebensläufen werden Menschen vorgestellt, die in Niesky gelebt oder gearbeitet haben. Alle Biografien sind durch das gesellschaftliche und politische Geschehen geprägt und stehen exemplarisch für ihre Zeit. Als interessante Mosaiksteinchen fügen sie sich zusammen und vermitteln lebendig die Geschichte der Stadt.

Die Broschüre ist für 14,95 € im Museum erhältlich. Auch vom 2017 erschienenen ersten Teil „Töchter und Söhne von Niesky – Lebenswege aus 275 Jahren” gibt es noch einige Restexemplare.

Firmentafel Schneefernerhaus

Ein ehemaliger Nieskyer entdeckte 2013 eher zufällig auf einem Flohmarkt ...

3-D-Puzzle auf dem Experimentiertisch

Als besonderes Objekt in der Dauerausstellung sowie als 3-D-Puzzle ...

Neue Eigenheime in Standart-Bauweise

Seit 1912 erschienen regelmäßig aktualisierte Musterhauskataloge ...

Errichtung der touristischen Unterrichtungstafel

Am Montag, dem 17.8.2020, wurde die touristische Unterrichtungstafel “Niesky-Holzbauten der Moderne” ...

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Das Konrad-Wachsmann-Haus, ein Lieblingsplatz für alle!